Das o.heimArt Festival 2026 in Ottensheim

Shownotes

„Mut zum ZAUM KUMA – G´scheckat, bunt und off´n“ – so lautet das Motto des diesjährigen o.heimArt Festivals in Ottensheim. Es steht nicht nur für die künstlerische Vielfalt des Angebots, sondern auch für ein zentrales Thema der diesjährigen Ausgabe: den Mut einander (neu) zu begegnen. Konzerte, Straßenkunst und Literatur stehen auch heuer wieder im Mittelpunk. Wie sich das Festival in seinen fünf Jahren entwickelt hat, wo es hingehen soll und welche Essenz es transportieren soll, darüber hat sich David Baldinger, Kulturredakteur bei Ö1, mit Mathias Kaineder und Anna Luger vom o.heimArt Festival unterhalten. https://oheimart.ottensheim.at

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00:00:00: Man fährt gerne nach Ottenseim und Kultur zu genießen, würde ich mir sagen.

00:00:04: Und man schaut auch von rundherum was in Ottensheim so passiert.

00:00:15: Es ist immer so ein bisschen Veränderung.

00:00:17: Wir lassen uns das offen, dass sich das Festival formen darf und immer etwas anders sein darf.

00:00:27: Nimm Platz!

00:00:28: Der Podcast des Oberösterreichischen Kultursammers.

00:00:34: Matthias Keineder an einer Luger.

00:00:37: vielen Dank für die Zeit, vielen Dank fürs kommen Oberösterreich Urlauber zum Einstieg für Oberösterreich-Urlauber oder auch für Leute, die mit dem Festival nicht so sehr vertraut sind bislang.

00:00:50: Was ist für euch beide jeweils die Essenz?

00:00:52: Oder die Idee dahinter?

00:00:54: Was kann man sich vorstellen?

00:00:55: Also grundsätzlich hat er das Ganze entwickelt vor fünf Jahren.

00:00:58: Da war der Corona-Pandemie gerade am Auslaufen und es hat da so ein Krüppchen noten sein gegeben, dass gesagt hat naja wir wollen einfach wieder einen Impuls setzen, damit es weitergeht kulturell.

00:01:08: Es hat dann ein Platzkonzert gegeben am Workplatz.

00:01:10: Das war super, da war gleich mir etwas bander.

00:01:13: Es waren viele Leute am Workplatz aber irgendwie hat uns noch die gewisse Brise gefällt von dem Ganzen und somit haben wir uns dann Kooperationspartner gesucht zum einen das Literaturschiff und haben gesagt er würde sich nicht bei uns auch mit der Einsteigen mit an Bord kommen.

00:01:26: Haben sie gemacht, war super!

00:01:28: Haben dann ihre Öffnung schon mal im Folgejahr literarisch durchgeführt.

00:01:32: Und zum anderen haben wir gesagt, hey!

00:01:33: Wir haben ja schon mal vor zehn Jahren ungefähr so ein kleines Straßenkunstfestival gemacht.

00:01:37: Das hat Street Performance-Festival geheißen und das haben die Idee immer wieder aufgenommen und mit ins Programm genommen und haben angefangen dass man Plätze tagsüber spielen lassen von Straßenkünstlern aus den verschiedensten Spaten.

00:01:50: Das ist so ein bisschen das Grundkonzept für einen ganzen Festival.

00:01:53: Und das heuer noch die kommunale Mitglied dabei ist, das ist natürlich auch das i-Tipp für das ganze Festival weil es nur meine erinnertliche Ebene mitbringt.

00:02:02: Es hat sich einfach zu einem sehr familienfreundlichen Festival entwickelt, Otensein Bitter, der so viele kleine Plätzchen, super historischen Marktplatz da kann man planieren, man kann Kultur erleben, man muss viel von den Marken dazu kommen ist in die letzten zwei Jahre Kulinarisch genießen.

00:02:16: Füßmäßig fliegt unser Gott die Welt um die Ohren und wir wollen also ein Wochenende Ausgleich schaffen und Ablenkung und gleichzeitig auch Input.

00:02:24: Analuga irgendwas zu ergänzen?

00:02:25: Ja und dieses Wochenende möglichst viele oder möglichst alle Menschen sein.

00:02:30: So hat sich das entwickelt, dass dann immer mehr dazu gekommen ist, dass es heute mit der Musik angefangen hat und die Straßenkunst, wir haben mal Street Art Projekte gehabt, dass möglichst unterschiedliche Spaten dabei sind und so möglichst alle aus Ordnung sei unter Umgebung oder Leute, die extraher von angesprochen werden.

00:02:49: Das heißt, die Zielgruppe ist nicht nur lokal, sondern man will schon ausstrahlen?

00:02:53: Ja natürlich!

00:02:55: Wie schwierig ist es im Stock Geografisch relativ in der Nähe von Linz.

00:03:00: Und wenn man sieht, das ansteht Oberösterreichische Kultursommer ist auch relativ dicht.

00:03:05: Wie schwierig ist es da oder was für euch sie ein eigenes Profil zu verschaffen?

00:03:10: Das dann wiedererkennungswert hat?

00:03:11: Es war weniger Konzept als dass es uns einfach passiert ist.

00:03:14: Wir haben das gemacht, was uns dauert und uns gefällt.

00:03:17: Wir sind ja selber Asia kunstschaffend haben dann einfach angefangen und es hat sich so entwickelt.

00:03:24: Und gegenüber Linz und dem Zentralraum ist jetzt Ottenseim also ein gemütliches Dorf, sag ich mal das streut schon mal an sich was ganz anderes aus.

00:03:33: und bei der Programmierung schaut man natürlich dass man da nicht irgendwie doppelklassigkeiten produziert aber es gelingt immer.

00:03:38: aber wir sind bemüht darum.

00:03:40: Und grundsätzlich hat Otten Seimer sehr reichhaltiges kulturelles Leben.

00:03:45: Man fährt gerne nach Otten-Seimen um Kultur zu genießen würde man sagen Und man schaut auch von rundherum, was in Ottensheim so passiert.

00:03:52: Mir ist eine Formulierung auf der Webseite irgendwie gleich hängen geblieben.

00:03:57: Ottenshain ist ein strategischer Ort des Aufstands.

00:04:00: Ist heute kreatives Zentrum an der Donau?

00:04:03: Was hat es mit dem widerspenstigen oder aufständischen Geist an sich und hat das irgendeine Relevanz für das Festival?

00:04:09: Wollt ihr da andocken?

00:04:11: Also ich glaube diese innertliche Ebene hat die Kommunale mit sich gebracht.

00:04:14: Ich glaube das ist ein bisschen dismerding aus deinem kommunalen Pressetext heraus.

00:04:18: Ich bin ja selber zugezogen, auch die Anna ist gebürtig.

00:04:20: Jaotten-Säume sind historisch schon ein bisschen mehr aufwarten wie ich.

00:04:23: Aber grundsätzlich was ich erworne, dass es einfach sehr viele reflektierte Menschen gibt, die sehr wohl wissen und so eine Haltung zum öffentlichen Leben haben gestalten wollen.

00:04:35: Das bin nicht iwi herzogen, bin aber gleich gespürt und habe mich sehr angesprochen und auch eingezogen.

00:04:40: Was sagst du da Anna?

00:04:41: Jaottsheim hat einfach eine lange Tradition für Kultur Kulturarbeit und auch freiwillige Kulturarbeit.

00:04:48: Und ich glaube, das ist so ein bisschen das Besondere an dem Ort wo dann unser Festival sehr gut dazu passt hat aber man kennt vielleicht auch das Ottensheim Open Air Das gibt es schon seit Jahrzehnten oder Früher hat das Jugendkulturzentrum in Ottensheim sehr breit ausgesteuert und es wirklich weit über die Grenzen von Ottensham hinaus bekannt war.

00:05:09: Und wo sie dann die Menschen formiert haben, gemeinsam veranstaltet haben.

00:05:13: Das hat eine sehr lange Tradition, würde ich mir sagen.

00:05:16: Vielleicht kann man an der Stelle präzisieren was eure jeweiligen Rollen sind beim Festival?

00:05:21: Wir sind bei dem Vorstand und die Rolle ist ein bisschen mastermind.

00:05:26: Ich glaube wir sind also dritt im Team, die Anna-I und Andreas Und wir sind damit beschäftigt, das ganze Jahr das Ding vorzubereiten.

00:05:35: Dann bei der Durchführung helfen uns ganz viel Freiwillige die uns dazuarbeiten und nachbereiten dann auch wieder wieder drehen

00:05:43: Wir machen uns sehr viel zu dritt aus.

00:05:45: Wir haben schon kleine Aufteilungen aber wir machen uns ja viel zu tritt aus kann man sagen Das meiste

00:05:51: Was sind die Intellektionen, die man so lernt über die Jahre in der Korratierung und Organisation von einem Festival?

00:06:00: ist jetzt anders, weil ihr es anders machen wolltet das vor fünf Jahren zum Beispiel?

00:06:04: Also uns weiß immer sehr wichtig dass der Markplatz offen bleibt.

00:06:08: Weil wir ja mittens ein Markplatz sind.

00:06:10: deswegen... oder sorgt es immer wieder für Diskussionen zwischen uns, oder Gespräch zwischen uns ist besser gesagt.

00:06:17: Wie wir das denn machen könnten, dass da jeder hingehen kann und das hat sich über die Jahre immer wieder verändert.

00:06:23: Heuer ist es zum Beispiel so, dass der Freitag gratis ist damit alle hingehen können und nur der Samstagabend mit Tickets halt was kostet.

00:06:31: Das folgt mir irgendwie als erster dazu ein Matthias.

00:06:34: Gleichzeitig

00:06:35: auch!

00:06:35: Was wir halt auch immer wieder gelernt haben ist gute Kommunikation mit den Plären vor Ort.

00:06:39: Wir sitzen da einfach in einem gleich stutterierten Zentrum, wo es wichtig ist, mit den Menschen zu sprechen was passieren wird und was die Erwartungen sind auf unserer Seite von dem Menschen vor Ort Ja?

00:06:50: Wir haben dann auch angefangen dass man Briefe austeilen an die Menschen im Marktplatz wohnen Und eine gute Kommunikation Das ist das was ich sagen will.

00:06:57: jetzt nach fünf Jahren Dass keine falschen Erwartung geschürt werden.

00:07:02: Was steht denn so ein Brief drinnen, wenn ihr am Marktplatz spaziert zum Frühling?

00:07:05: Wenn du an dem Marktplatz wohnst, kriegst du einen Brief und drinnen steht das Festfeststätten wieder vor der Tür.

00:07:09: Wir freuen uns, wenn du vorbei schaust, dann bekommst du natürlich eine Freikarte.

00:07:12: Und die Parksituation ist ein bisschen anderer weil es Straßensperren gibt.

00:07:14: Wir bieten um Verständnis und kommts einfach vorbei mit Feiern ist das Einfachste.

00:07:19: Genau wir haben auch die Büchtrager Bärte, die hat den direkten Balkon fort bei Bühne am Marktplatz.

00:07:23: Und wir freuen uns immer, wenn sie draußen sitzt zu dieser Symbol für ja Es passt!

00:07:29: Wenn die Bärter draußen sitzen funktioniert das Festival.

00:07:31: Wenn

00:07:32: man sagen wir zurückspielt, die Ausgabe ist vorbei und ihr sitzt vor dem weißen Blatt Papier wo irgendwann die Detailplanung für den Jahr zwanzig drauf stehen soll.

00:07:45: Was sind die ersten Gedanken?

00:07:47: Also woran orientiert man sich?

00:07:49: Sind es inhaltlich gesagt?

00:07:50: Sind das Künstler mit denen man schon gesprochen hat, die zur Verfügung stehen?

00:07:55: Wie war das zum Beispiel für die heurige Ausgaben?

00:07:57: Wo und wie hat das begonnen.

00:07:58: Meistens starten wir eigentlich gedanklich mit der Musik, oder Matthias?

00:08:03: Genau.

00:08:04: Also dadurch dass ja das essentielles Wer spielt... von mir sind es ganze Festival drum die Hauptechts, würde ich sagen das dann auch nicht.

00:08:12: Und ich glaube was ist auch der Punkt wo wir gesehen haben die kommunale Ausschreibung ist draußen und haben gesehen, aha OpenSend wäre ein Teil davon hat geschichtlich stattgefunden da der Bauernkrieg.

00:08:21: Dann haben Wir haben uns dann einfach gemeldet und gesagt, wollen wir nicht eine Kooperation machen?

00:08:26: Das Festfeld gibt es schon.

00:08:27: Und so sind wir dann immer ins Gespräch gekommen und weitergekommen.

00:08:31: Und das macht eben die kommunale Einhalt bei uns in Ordnung sein.

00:08:34: Und ich glaube, dass ist auch das, was ich darüber schreiben würde.

00:08:36: Es ist immer ein bisschen Veränderung.

00:08:37: Wir lassen uns das offen, damit sich das Festfeld ein bisschen formen darf.

00:08:41: Und auch immer ein wenig anders sein darf!

00:08:45: Wer nächstes Jahr ist zum Beispiel das Festival der Regionen in Aschach entlang der Donau, wir sind auch entlang des Donaues.

00:08:53: Es gibt jetzt da wieder größere Festivals die dort vielleicht antworten können und wollen.

00:08:58: Wir haben jetzt auch schon ein Gespräch, ob es da nicht Kooperationsmöglichkeiten gibt.

00:09:03: Wie halten uns das offen?

00:09:05: Also so ein bisschen der rote Faden von einem Festival ist dass es veränderbar ist eigentlich.

00:09:09: Es ist aber immer ein großer Akt am Marktplatz, weil wir das schön finden wenn da im Zentrum alle Leute zusammenkommen.

00:09:15: Das bleibt immer gleich.

00:09:17: Schaut ihr da auf eine besondere Mischung jetzt?

00:09:20: Einheimisch international, national regional oder ergibt sich das auch dann?

00:09:25: Also beim Straßenkunstprogramm haben wir schon darauf geschaut dass es gut durchmischt ist.

00:09:30: also Wir haben Ottenseimer Künstler und Künstlerninnen... Wir haben Künstlerinnen aus Wien und wir haben Künderinnen die extra aus Barcelona anreisen.

00:09:39: Heuer, das Straßenkunstfestival haben wir jetzt das dritte Jahr und es ist auch noch gerade so am Wachsen.

00:09:47: Und heuer haben wir so erstmals das Gefühl gehabt dass man wirklich schon genug Einsendungen kriegen, dass wir das wirklich korratieren können, dass sie auswählen können und dass das Festival ein Bekanntheitsgrad bekommen hat.

00:09:59: Das war am Anfang die Schwierigkeit.

00:10:00: wie startet man so einen Straßekunst-Festival?

00:10:02: Dass auf Hutgeld passiert?

00:10:05: Man zieht sicher sein, dass da tatsächlich klar sind in der Kommunikation doch etwas schwierig.

00:10:10: Was fragt Ektz an, kommt es vorbei und die fragen was sagt's hier?

00:10:14: Und da war das am Anfang durchaus wieder schwierig.

00:10:16: Aber ich habe dann jetzt gesagt, dass freien uns, dass jetzt erst einmal so Anmeldungen kommen und Bewerbungen kommen.

00:10:22: Das macht sich natürlich dann auch wieder spannend und einfacher für uns.

00:10:25: Wie ist es zu dem Motto heuer gekommen?

00:10:27: Also tatsächlich hat es ein bisschen einen geschichtlichen Grund weil die Kommunale hat für jeden Themenort in Mutort eigenes Motto gesucht.

00:10:38: Und dadurch, dass sich um den Zeller in Ottenseim der Großbarzellern die Mühviertelabbaren versammelt haben bevor sie nach Linz gezogen sind passt das eigentlich ganz kurz zu unserem Festival wo sie einmal die buntesten Menschen versammeln und aus den verschiedensten Generationen.

00:10:51: So ist eben das Motto Mut zum Zusammenkommen gecheckert, bunt und offen entstanden.

00:10:55: Es passt sowohl super für das kommunale Thema als auch für uns ein Festivell was uns ein Anliegen

00:11:01: ist.

00:11:07: Künstler aus aller Welt ist vielleicht zu viel, aber zumindest im Ursprungsland nach Argentinien, Bayern.

00:11:14: Ist das für euch der oder einer der Markenkerne des Festivals?

00:11:18: Oder überlegt man mitunter auch ob man es enger fassen sollte?

00:11:23: Nein ich glaube genau um das geht's uns ja auch dass es breit aufgestattet ist.

00:11:26: also das ist genau da Punkt den wir erreichen wollen.

00:11:31: Mir ist jetzt vorher dazu eingefahren möglichst breit.

00:11:34: vor zwei Jahren Beim Strassenkunstfestival war ich beim Spot und da hat am Serbenspot sowohl meine Kinder getanzt, meine Mutter und mein Großvater.

00:11:46: Das heißt es waren vier Generationen auf einem Spot und das ist aber nicht nur in meiner Familie so sondern das ist generell bei dem Festival so.

00:11:53: Das ist wirklich von jung bis alt für jeden was dabei ist.

00:11:58: Darum glaube ich ist genau der Anspruch dass wir so breit sind.

00:12:01: Wir haben es durchaus auch diskutiert ob man sich ein bisschen schade spezifisch sieht Korratieren zu tollen, aber irgendwie wär's dann nicht mehr unser Festival.

00:12:09: Ich finde diese Gleichzeitigkeit von am Nachmittag bei den Straßenecks, wenn du Bitbox-Gruppen hören kannst und Balkanmusik und gleichzeitig Akrobatik und anklaren, kann man als Familie in alle Richtungen ausschwören und kommt wieder zusammen und hat alles was unterschiedliches erlebt.

00:12:28: Und sind auch wohl im gleichen Festival!

00:12:29: Das ist ein netter Grundgedanke.

00:12:33: war die von Anfang an positiv zur Überzeugungsarbeit gebraucht, oder waren eh eine genügend große kritische Masse so an Menschen, die involviert waren.

00:12:43: Dass das grundsätzlich immer positiv ausgestrahlt hat?

00:12:46: und wie hat sich das in der Bevölkerung etabliert?

00:12:49: Wie beeinflusst sie das auch gegenseitig?

00:12:51: Also Ort- und Festival ...

00:12:53: Ich würde sagen wenn es keine Kritiker gäbe, wäre es langweilig!

00:12:57: Wir haben schon Kritiker gehabt und Kritikerinnen, die haben uns aber weitergebracht.

00:13:02: Es kehrte zu unserer Prinzipien dazu, dass wir jedes Jahr das Festival wieder verändern.

00:13:06: Aber grundsätzlich kommt das Festival schon sehr gut an würde ich sagen und die meisten Menschen haben Freude damit im Ort.

00:13:16: Man kann es ja auch nicht ohne Recht machen.

00:13:17: Das ist ja unmöglich.

00:13:19: Und die Leute, die sowas per se nicht brauchen und uns kommunizieren, ist okay.

00:13:24: Die müssen da nicht kommen oder freuen, weil sie über das Verständnis, dass das einfach mal passiert hat für ein Dreidag lang.

00:13:29: Wir hatten sehr unterschiedliche Sorten für die unterschiedlichen Geschmäcker und wann wir da nicht alle treffen, ist das okay.

00:13:36: Wie lang dauert's?

00:13:37: Wie lange braucht es ihr für die Organisation?

00:13:39: Also wenn das jetzt dann vorbei ist wahrscheinlich immer durchgaut man und Sommer genießen.

00:13:43: aber wann gehts wieder los fürs nächste Jahr?

00:13:46: Was würdest du da sagen Anna?

00:13:47: Naja wir machen uns jetzt schon wieder Gedanken über die Hauptechts für nächstes Jahr.

00:13:51: also das ist währenddessen schon Aber so richtig starten.

00:13:56: da haben wir dann September

00:13:59: Und wie muss ich jetzt sozusagen her, haben wir als Verein ein super Herbst-Winter-Programm.

00:14:04: Weil es ja jetzt den alten Bauhof gibt in Ottenzeim, was uns sehr gefreut war und sehr langer Weg... ...und das zeigt sich am programmenbunden Programm ob Herbst auch mal ein bisschen mitwerkeln dürfen.

00:14:14: Der alte Bauhof, vielleicht kann man das kurz erklären?

00:14:16: Was ist denn das eröffnet dann auch für euch?

00:14:19: Neuort ist mit dem Wegfall von Gasthoff zur Post mit der Postzahl.

00:14:24: Das war vor acht Jahren glaube ich hat es keine Kulturstädte mehr gegeben in Ottenheim und es hat sich dann eine Gruppe gefunden, die hat der Kulturgenossenschaft gemeinsam mit anderen Vereinen Komar-Agegranit beinoten sein.

00:14:35: Die versucht um wieder eine Kulturstätte aufzubauen.

00:14:39: Und wo wir so richtig zusammen im alten Bauhof gelandet, das wo jetzt geschafft worden ist dass der Generalselliert geworden ist, ein Termisch mit Förderungen.

00:14:50: Man hat diese Szene wieder einen Platz, eine Beheimatung und das kann mit dem Programm passieren.

00:14:54: Und es passiert da ganz viele wunderbare Sachen in diesem alten Bauhof.

00:14:57: Was sind denn so schwierige Entscheidungen die ihr als Organisatoren treffen müsst oder alljährlich trefft?

00:15:05: Von denen man aber vielleicht vor der Bühne oder im Publikum ganz wenig mitbekommt – also in der Korretierung, in der Verpflichtung, in Buchen, vielleicht auch in finanzieller Natur dass man Förderungen ansucht.

00:15:16: Also wir sind ja in der glücklichen Lage, dass man mittlerweile von Bund, Land und Gemeinde finanzielle Unterstützung bekommen.

00:15:24: Wo für wir sehr dankbar sind.

00:15:26: Gleichzeitig aber ist es jedes Jahr wieder eine Diskussion Kartenpreise.

00:15:31: Zum einen muss man Festival finanzieren, aber zum anderen nicht mehr dann annimmt ausschliessen als finanziellen Gründen.

00:15:38: Und das ist immer so ein Spagat wo wir uns hin- und herhandeln und hin-und herechnen mit wie viel Eintrittschauffahrts.

00:15:45: was brauchen wir mindestens?

00:15:46: also diese Diskussion ist immer etwas müßig aber sie muss geführt Und am Ende des Tages kann man da auch nicht alle recht machen.

00:15:53: Aber ich glaube mit dem Weg heuer, dass der Freitag frei ist und das Samstag zunziell, haben wir vielleicht ein kurzes Mittelmaß gefunden.

00:16:00: Was sind sonst jetzt für euch noch persönlich?

00:16:03: Das ist immer die schwierige Frage weil man nichts Einzelness auspicken will.

00:16:06: aber was würde man unterstreichen?

00:16:08: Naja heuer gefreuen wir uns schon natürlich sehr auf die Volkshilfe, weil es ja ein bisschen ein Heimspiel ist.

00:16:14: Matthias war früher selbst bei der Volkshilfee dabei Und der Gabriel, der Schlagzeuger ist auch bei uns im Verein aktiv und wir freuen uns natürlich auf den Abend mit der Volkshilfe sehr.

00:16:25: Das würde man auf jeden Fall unterstreichen.

00:16:28: aber grundsätzlich wird es wahrscheinlich für jeden was anderes sein bei unserem Festival weil wir eben so breit aufgestellt sind.

00:16:35: Was ist denn die Verbindung von von Volkshilfen zum Festival?

00:16:38: Und auch zum Ort?

00:16:39: Matthias

00:16:40: Also wie mir das jetzt schon erwähnt ist, die Performance Festival gemacht haben vor zehn Jahren Da, also ich und da Gabriel seine Wohnen ja bei den Noten sein, der Gabriel auch.

00:16:49: Und da haben wir uns selber selbst aufgetreten... ...und es ist jetzt irgendwie witzig das nach zehn Jahren kommen um Volkshilfe wieder auf die große Bühne vor zwei tausend Leuten in Noten Seimen Das ist irgendwie schon speziell, das freut mich irgendwie!

00:17:03: Und ein Kulturschanalist hat dieses Mal so eine Treffe gesagt, hau bei Eichern Festival, das ist wie ein riesengroßes Klassen-Treffen.

00:17:10: Man trifft sehr viele bekannte Leute auf die Kultur schaffen, die aus Oberösterreich.

00:17:15: Es ist einfach gut, der Stimmung.

00:17:16: Aber die Volkshilfe treibt mich einfach weiß weil ich den persönlichen Bezug habe und wir dem persönlichen bezogen unter Gabriel ja dieses Festival auch nach der Coronazeit mit aufgebaut hat im Verein.

00:17:26: darum gibt es da diese starke Verbundenheit.

00:17:28: Wie ist denn Straßenkunst jetzt einfach als einer der wahrscheinlich niederschwelligsten Kunstformen der man so begegnen kann sprich wirklich auf der Straße?

00:17:38: Was hat das für euch Jetzt, für Bedeutung.

00:17:41: Welche Rolle kann das spielen jetzt in der Welt?

00:17:43: Die aus den Fugen geraten ist oder wo du fallen kannst, die liegt uns um die Ohren... Was kann es leisten?

00:17:50: Was ist euch da wichtig?

00:17:51: Warum ist das so ein zentraler Teil?

00:17:52: Also Straßenkunst ist für mich einfach was sehr spontanes!

00:17:56: Du gehst durch die Straße und du wirst irgendwie mit Kunst konfrontiert Und dann kannst du dem stellen Oder kannst du einfach weitergehen und dir das nächste anschauen.

00:18:06: Ich glaube Wie du gerade gesagt hast, Straßenkunst ist sehr niederschwellig und ist sehr zugänglich für eine breite Masse der Bevölkerung würde man sagen.

00:18:16: Was mich so anspricht, dass es meistens aus dem Alter kurz ausserreißt.

00:18:22: Man taucht dann ein zum Beispiel in die Show von einem Diabolo-Künstler und jubelt damit und vergisst einfach alles was rundherum gerade so passiert.

00:18:30: Und als mir ein bisschen einfällt Martin Honzig hat das so treffend gesagt in einem Gespräch Das Kunst und Kultur, ja.

00:18:39: Die Dinge die sie beschreibt nicht vordergründig ändert aber es ändert... Es macht einmal einen Schritt zurück und ändert vielleicht die Perspektive auf gewisse Dinge und ich glaube... Bei Stoßungons ist das so.

00:18:50: Es geht auch bei Kranerie und Theater.

00:18:54: Weil es entführt ein bisschen in andere Welten Und ändert dann vielleicht auch den anderen Blickwinkel auf Dinge Und das ist so ein bisschen auch das Zürich.

00:19:03: Wir haben ja nicht einfach den Menschen ermöglichen, so viele verschiedene Sachen wie möglich zu erleben, die es vielleicht vorher noch nie gesehen haben oder sie sich noch nie irgendwie Gedanken gemacht haben darüber und sie da vielleicht ein bissel abzuholen und berühren und gleichzeitig anzustoßen.

00:19:17: Das wäre der Traum.

00:19:18: Wir waren jetzt zehn Jahre vor, spult in Jahr zwanzig, sechsunddreißig.

00:19:23: was würde ich freuen?

00:19:24: Wie soll das Festival zwanzi-sechsunddreißig aussehen?

00:19:28: Ich würde mich freuen, wenn wir dann die Helfer sein und unsere Kindergeneration das Festival veranstalten.

00:19:35: Das wäre das Erste was man einfallen wird und dass sie das Festival in den nächsten zehn Jahren immer wieder weiterentwickeln darf und immer wieder verändern dürfen wär mein Ziel!

00:19:45: Und vielleicht schon, dass es etwas internationaler noch wird von die Künstlerinnen und Künstlern.

00:19:50: aber grundsätzlich, dass ist wandelbar bleibt und dass wir offen bleiben für alles was so auf uns zukommt.

00:19:56: Das hätte ich auch gesagt.

00:19:57: Ich würde mich freuen uns das fest, wenn es in einer Form noch gibt, wenn's für Wert befunden wird dass es weitergeführt wird vielleicht nicht von uns oder vielleicht noch mit uns aber... Dass es einfach passiert und dass es zum Fixpunkt geworden ist oder geblieben ist, das wäre so ein schön... Ich glaube das ist ja schon!

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