10 Jahre Gustav Mahler Festival in Steinbach am Attersee
Shownotes
Das Gustav Mahler Festival in Steinbach am Attersee feiert heuer sein 10-jähriges Jubiläum – und das mit einer ganzen Festivalwoche voller Konzerte, Wanderungen, nächtlichen Bootsfahrten, Vorträgen und Ausstellungen. 13 Veranstaltungen an jenem Ort, an dem Mahler vor 130 Jahren nicht nur Urlaub machte, sondern Musikgeschichte schrieb. In dieser Episode trifft Moderatorin Ortrun Schandl direkt am Attersee den Mahler-Experten und Festivalintendanten Morten Solvik, Bürgermeisterin Nicole Eder und Festival-Organisator Georg Föttinger. Gemeinsam erzählen sie, wie aus einer Idee ein Festival mit internationalem Publikum wurde, was das Jubiläumsjahr 2026 besonders macht – von der Aufführung der 3. Symphonie am Ort ihrer Entstehung bis zur nächtlichen Bootsfahrt auf dem See – und was Mahlers Musik mit diesem Ort bis heute macht, mit den Künstler:innen, die hierher kommen, und mit allen, die ihm zuhören.
Alle Infos: https://www.mahler-steinbach.at
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00:00:00: Hier in Steinbach hat man sowas nicht erwartet und die Begeisterung war groß.
00:00:03: Und aus dem kam dann die Idee, einfach einen Festival zu
00:00:07: gestalten.".
00:00:10: Das war uns bis dahin glaube ich gar nicht so bewusst was wir für einem verborgenen Schatz hier mit diesen großartigen internationalen Künstler bei uns in Steinburg tatsächlich haben.
00:00:20: Und das haben wir dann erkannt und haben gesagt da macht
00:00:23: mal was draus!
00:00:24: Nimm Platz der Podcast des Oberösterreichischen Kultur-Sommers.
00:00:31: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Nimm Platz.
00:00:34: Wir wollen in diesem Podcast sozusagen die Geburtstagskinder des Kultursomers feiern, all die Festivals, die heuer ein Jubiläum begehen und da ist das Gustav Mahler Festival in Steinbach am Attersee natürlich dabei.
00:00:45: es feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen.
00:00:49: Zum zehnjährigen Jubiläum widmet das Festival im Komponisten und seinem außergewöhnlichen Werk.
00:00:56: Auf dem Programm stehen Konzerte, eine thematische Wanderung zu dritten Symphonie, eine nächtliche Bootsfahrt, Naturerlebnisse, eine Vortragsreihe, eine Filmvorführung, Ausstellungen, Führungen und Podiumsdiskussionen – alles was das Herz des Maler-Fans begehrt!
00:01:12: Dreizehn Veranstaltungen sind das insgesamt in einer Woche und ich bin heute zu Gast direkt am Attersee und zwar beim Heimathaus.
00:01:22: Und direkt in dieser Gegend, wo auch Gustav Mahler vor einhundertdreißig Jahren einige Sommer gewohnt hat um hier Urlaub zu machen und aber auch um hier höchst produktiv zu komponieren.
00:01:31: mit meinen Gästen schauen wir gemeinsam auf zehn Jahre Festival in Steinbach zurück und natürlich auch auf die heurige Saison und ein bisschen darüber hinaus.
00:01:39: Meine Gäste, das sind der international anerkannte Malerexperte und Festivalintendant Morten Solvik.
00:01:45: Die Bürgermeisterin von Steinbach Nicole Eder und Georg Föttinger, Organisator des Festivals und Besitzer des Komponierhäuschens, wo Gustav Mala komponiert hat.
00:01:54: Herzlich willkommen!
00:01:55: Schön, dass ich bei Ihnen sein darf.
00:01:56: Hallo!
00:01:57: Danke, alles gut!
00:01:58: Mein Name ist Artron Schandel und ich freue mich sehr diese Episode zu moderieren.
00:02:03: Herr Solvik, Frau Bürgemeisterin, Herr Föttenger... Wir machen vielleicht am Anfang eine kurze Vorstellungsrunde, damit wir sie besser kennenlernen.
00:02:10: Bitte stellt euch da rein auch kurz vor und was ihr persönlich mit Gustav Mahler verbindet?
00:02:17: Herr Solberg, fangen wir mit Ihnen an!
00:02:18: Ja
00:02:18: gerne ich bin als Musikwissenschaftler sehr mit Musik befasst und Gustav ist mein Hauptgebiet in meinem Interesse seit vielen, vielen Jahren und ich bin hier gekommen als ich meine Doktorpartnerin geschrieben habe.
00:02:33: Und hab eine Verbindung zur Familie geknüpft und mit der Zeit haben wir mehr und mehr miteinander zu tun gehabt und ich wurde gebeten die Ausstellung, die dort war um ein Kompagnierheuzchen neu zu machen.
00:02:46: Und aus diesem Anlass haben wir eine Eröffnung gehabt und aus dem ist das Festival entstanden.
00:02:50: also Steinbach zieht mich immer wieder zurück und natürlich mit Gustav Mahler verbindet.
00:02:58: Für mich ist das ein ganzes Leben in der Musikwissenschaft, auch persönlich natürlich.
00:03:02: Wunderbar!
00:03:03: Frau Bürgermeisterin?
00:03:04: Ja hallo ich bin Nicole Eder.
00:03:06: Ich bin die Bürgemeisterin in Steinbacher Matersee seit mittlerweile elf Jahren und quasi von Anfang an dabei beim Festival.
00:03:14: Ich Bin Musikfan und Gustav Mahler ist für mich Hochkulturtrifter auf Volkskultur da bei uns in Steinbach.
00:03:20: Wunderschön Herr Föttinger.
00:03:22: Hallo mein Name ist Georg Füttinger Ich bin Gastwirt in Steinbach am Attersee und ich kann eigentlich nichts dafür, dass vor langer langer Zeit Gustav Mahlersee auf einem Grundstück das meiner Familie gehört, gehörte und auch heute noch gehört sich diese Werkstatt bauen ließ.
00:03:39: Grund genug natürlich sich mit Gustaf Mahler zu beschäftigen!
00:03:42: Also zehn Jahre Gustaw Mahler Festival in Steinbach?
00:03:45: Das heißt damals vor zehn Jahren wie die Ausstellung neu gestaltet wurde, das war sozusagen der Anfangspunkt für dieses Festival.
00:03:53: Aber hat das gleich als ganzes Festival begonnen?
00:03:56: Nein, es war also Eröffnung gedacht.
00:03:58: Ich habe meine Verbindungen in die Malewelt ausgestreckt und für die Leute hergebracht.
00:04:05: Und Thomas Hermsen hat gesungen.
00:04:06: Manina Mahler ist die Enkelin gekommen.
00:04:09: Jason Starr hat einen Film gezeigt.
00:04:10: Also die Leute, die sich auch noch heute damit befassen und ab und zu vorbeikommen sind gekommen.
00:04:19: Das war wirklich eine... Also übertrüber eine Eröffnung, ohne Gleichen für mich natürlich.
00:04:26: Und auch glaube ich hier in Steinbach hat man sowas nicht erwartet und die Begeisterung war groß.
00:04:31: Aus dem kam dann die Idee einfach ein Festwirt zu gestalten.
00:04:35: Das war nicht im Anfang an so gedacht.
00:04:37: Das heißt das Interesse war einfach so groß da konnte man gar nicht aus als noch ein bisschen was daraus machen und noch etwas rauszuholen?
00:04:44: Die Eröffnung vor zehn Jahren, das hat so einen Schneeball-Effekt bei uns in Gang gesetzt.
00:04:48: Das war uns bis dahin glaube ich gar nicht so bewusst was wir für einem verborgenen Schatz hier mit diesen großartigen internationalen Künstler bei uns im Steinbach tatsächlich haben.
00:04:59: und das haben wir dann erkannt und haben gesagt da machen wir etwas draus.
00:05:03: Herr Fettingen sind Sie eigentlich auch schon alle zehn Jahre dabei?
00:05:06: Genau wir haben gemeinsam, eigentlich war das große Glück dass Dr.
00:05:11: Solwig und ich irgendwann einmal zusammengekommen sind Und wir haben dann eindeutig beschlossen, die alte Ausstellung ist nicht mehr zeitgemäß und sie war tatsächlich nicht mehr Zeit gemäß.
00:05:23: Weil die war aus dem Jahr nineteen-tzehn dreiundachtzig und da sind eigentlich nur alte vergilde Bücher drin gelegen und Fotos, die nie mal anschaulich waren.
00:05:32: Und es war einteutig, da muss was gescheiters her.
00:05:35: Das muss zweisprachig sein das muss am letzten Stand der Wissenschaft sein.
00:05:40: Es muss geschützt sein vor Wetter und Sonne vor allem.
00:05:44: Und mit dem kleinen Liederprojekt ist uns das gelungen, dass wir die Ausstellung zeitgemäß machen und dieses Fest zur Öffnung der neuen Ausstellung war die Geburtsstunde des Malerfestivals.
00:05:57: Wie alle drei wie wir hier stehen waren eigentlich Geburtshelfer.
00:06:01: Was ist so Ihre Summe von Ihrem Baby?
00:06:05: Ich bin ganz stolz!
00:06:07: Was wir alles gemacht haben in den letzten Jahren und wie alle gekommen sind, wir haben nun ungefähr hundertzwanzig Künstler und Mitwirkende gehabt über die zehn Jahre.
00:06:16: Und allein heuer haben wir glaube ich um die dreißig.
00:06:20: also wir haben natürlich meistens drei vier Tage gefeiert.
00:06:23: heuer weil wir zehn jahre feiern machen wir acht tage veranstaltungen und daher umso mehr Sie haben es so schön beschrieben, was wir alles tun.
00:06:34: Das braucht man nicht wirklich viel hinzuzubringen.
00:06:36: Wir können dann noch ein bisschen ins Detail gehen, das war ja eine allgemeine
00:06:40: Verschreibung.
00:06:40: Ja, sehr schön!
00:06:44: Gibt's irgendeine Anekdote die Ihnen besonders gerne geblieben ist, Frau Bürgermeisterin?
00:06:50: In den zehn Jahren ... Nein, eigentlich nicht wirklich.
00:06:57: Es hat immer alles reibungslos geklappt oder?
00:07:00: Manchmal haben wir ein bisschen ein Wetter gehabt, was wir uns nie so gewünscht haben.
00:07:03: Speziell gestern genau vor zwei Jahren wie man die zweite Symphonie ... Mit der Salzburg-Filharmonie haben wir nie aufgeführt.
00:07:12: Dieses große Konzert, das erste Mal war so ein großes Ziel von uns und so eine Vision.
00:07:17: Wir wollen einmal die Original-Symphonie aufgeführten.
00:07:21: Und dann hat es geschieht, dass nicht mehr Ärger hätte sein können.
00:07:24: Das war der schlechteste Tag vom ganzen Jahr und es hat Karole Merck spürt.
00:07:28: Es war nach dem Konzern, es hat keiner geredet wie schlechtes Wetter war, sondern wie klasse das Konzerte war.
00:07:33: Da sind
00:07:33: tausend Leute gekommen?
00:07:35: Ja.
00:07:35: Mehr als einwohner!
00:07:37: Wahnsinn Das kann ich mir nicht mehr vorstellen, dass das in Erinnerung bleibt.
00:07:42: Und von der Organisation her?
00:07:44: Was war?
00:07:44: daran erinnert man sich gerne oder vielleicht auch nicht so gern aber man hat daraus gelernt?
00:07:48: Wir sind ein Kleinsteam und ein kleines Team muss man spontan und flexibel reagieren und das haben wir meistens gemacht wobei es immer gelungen ist.
00:07:57: also es gab keine größeren Probleme Wenn ich mir erinnern darf, ein ganz tollen Schmaus gehabt beim Fahrhof mit einzigartigen Blick.
00:08:09: Und das Wetter eigentlich ganz schlecht gemeldet war.
00:08:12: und dann haben wir gemerkt heute reißt nur auf und da haben dann zwei am Nachmittag angefangen mit dem Fest und es war einzigertig.
00:08:20: Das kann man nur spontan in dieser Qualität liefern weil die das bei einer Rahme und der Sicht nach dem Regen einzigortig ist und dass sie es uns durch die Sportunität immer haben Gelungen damals, unvergesslich.
00:08:33: Auch
00:08:34: ein Schauspiel war einer der Höhepunkte.
00:08:36: Ja und auch der Rudi Bitsch, die Tanzgeiger des Wahrlebens.
00:08:40: Genau das stimmt.
00:08:41: Und das Schauspiel war ja dann begleitet für einen Naturschauspiel oder?
00:08:44: Ja könnte man sagen...
00:08:46: Vorher im Vorfeld, so ist es ausgewaschen.
00:08:48: Das Panorama ist frisch gewaschen gewesen.
00:08:50: Und dem
00:08:50: Sonnenuntergang haben wir das veranstalten können, das ist wirklich wunderschön!
00:08:56: Und ich muss sagen, dass es reiberungslos geht hat auch mit den Künstlern zu tun und dass sie sich sowohl fühlen da.
00:09:02: Die kommen immer wieder gern das muss ich sagen.
00:09:05: wir können uns Topgaschen nicht leisten aber Top-Künstler kommen trotzdem.
00:09:10: Ich muss sich schon sagen, die wollen hierherkommen und haben so ein gutes Gefühl, also die Gastfreundlichkeit und die Gegend sind Freunde.
00:09:22: Kann
00:09:24: man sich nicht besser vorstellen?
00:09:25: Nein
00:09:25: ich glaube mir wohne einfach das Gleiche.
00:09:28: Also der Zugang zu dem was da passiert.
00:09:31: wir sind heute.
00:09:31: die Organisationen und Künstler haben eine Möglichkeit diese Kunst wiederzugeben.
00:09:37: Die spüren auch Male.
00:09:38: Und die gespürten, es ist total authentisch und das macht's doppelt schön!
00:09:42: Ja...
00:09:42: Und die drei Sätze anscheinend in kein geniales Team?
00:09:46: Naja wir haben nur nie
00:09:47: gestritten.
00:09:47: seit zehn
00:09:47: Jahren also, für das haben wir keine Zeit unterm Fest, weil ja ich bin ein friedliebender Mensch grundsätzlich.
00:09:55: Ja und habt ihr euch vorgestellt dass sich das so entwickelt, dass sie nach zehn Jahren irgendwie Mit den dreizehn großen Veranstaltungen habt ihr eine ganze Woche?
00:10:01: Eigentlich haben wir nach jeder Veranstaltung gesagt, wie soll man das noch einmal schaffen.
00:10:05: Weil es war immer so ein Erfolg und die Sorge war immer das noch mal zu topen Und es ist eigentlich gelungen dass das kontinuierlich gewachsen ist.
00:10:14: Es war immer noch besser, noch schöner Und das werden wir heuer wieder sagen, wie soll man es nächstes Jahr wieder schaffen?
00:10:20: Das
00:10:20: ist eine Herausforderung.
00:10:22: Wir werden keine Woche wieder veranstalten und so.
00:10:25: Aber sie sind ja auch ein Heile zehn Jahre.
00:10:26: da darf man schon ein bisschen klopfen oder?
00:10:27: Da darf man
00:10:28: sich über sowas leisten.
00:10:29: Das
00:10:29: ist unser eigenes Geburtstagsgeschenk?
00:10:31: Ja eben!
00:10:32: Dann kommen wir doch zu diesem Geburtstag geschenkt.
00:10:36: Erzählt ein bisschen was ist das Leitthema und wie schlägt sich das in diesen Festivaltagen wieder?
00:10:43: Jedes Jahr muss ich ein Thema finden und für das zehnjähriges Jubiläum habe ich gedacht, Mahles dritte Symphonie ist auch Mahles Universum.
00:10:52: Er beschreibt das Universum in diesem Werk und wir wollten auch seine Welt und seine Musik präsentieren unter dieser Motor quasi... viele Aspekte von Mahler hier zeigen.
00:11:08: Es ist natürlich uns eine große Freude, dass wir dieses Werk auch hören werden und zwar am Ende der Woche, am achtundzwanzigsten.
00:11:16: Markus Poschner kommt mit dem Gruppenorchester Linz und wir werden wie vor zwei Jahren ein großes Werk in unserer Nähe erleben.
00:11:25: Hundertdreißig Jahre, ein paar hundert Meter entfernt vom Komponierhäuschen wo das Werk fertiggestellt hat.
00:11:31: also das ist natürlich ein Highlight.
00:11:34: Ist das eine Premiere?
00:11:35: Ist es zum ersten Mal, dass die dritte Symphonie hier aufgeführt ist?
00:11:38: Ja absolut.
00:11:39: Wie die Zeit der Symphonien für zwei Jahre.
00:11:41: Das hat es noch nicht gegeben.
00:11:45: Fantastisch!
00:11:47: Hat es davon von Zeiten der Gemeinde einfach auch Strukturänderungen gebraucht?
00:11:51: oder hat sie einen Konzertsaal gebrauchten?
00:11:53: oder war das alles schon da?
00:11:54: Dafür ist Niky verantwortlich.
00:11:57: Natürlich braucht man für so ein großes... symphonisches Orchester, in dementsprechend Halle oder Saal.
00:12:06: Als wir in einem Konzerthaus können man nicht verlegen am Attersee.
00:12:09: aber wir waren kreativ und wir waren ja Teil der europäischen Kulturabstatt Salzkammergut.
00:12:14: und da haben wir mal groß gedacht und wir haben eine Tennishalle wo Sport ausgeübt wird und elf Meter Höhe und Platz genug.
00:12:25: Und wir wollten dann eigentlich, haben wir schon mal von einer Seebühne philosophiert.
00:12:31: Aber es ist unfinanzierbar und wie klar war das keine Infrastruktur über die Kulturhabstadt finanziert wird?
00:12:37: Haben wir mal nachgedacht?
00:12:39: Wir haben was entstehendes Wie könnte man das umfunktionieren?
00:12:42: und ist es möglich und haben aus dieser Sporthalle die Steinbach Halle gemacht.
00:12:47: Sie heißt auch jetzt offiziell Steinbach-Halle, Sport, Event und Kultur – das alles möglich!
00:12:53: Wir haben ein Liederprojekt gemacht, ich darf ja auch von den vierzehn Gemeinden der Liederregion Regatta Ataseata Gaudi Opfraus sein und bin dann natürlich tiefer drinnen in diesem Thema.
00:13:03: und wir haben einen Lieder-Projekt gemacht und haben Akustikmaßnahmen in dieser Tennishalle angebracht wo man ein klassisches Konzert tatsächlich aufführen kann.
00:13:13: Und vor zwei Jahren war es nicht klar funktioniert, funktioniert es nicht.
00:13:17: Bei einer Einspielprobe von der Salzburg-Filamonie wie sich die hören und die Trombette eingespielt haben, habe ich mir noch geäher!
00:13:24: Das wird halt oft noch etwas.
00:13:25: Und das war genial.
00:13:27: Wahnsinn, ja voll.
00:13:28: Das ist ein geniales Projekt einfach auch für eine Gemeinde.
00:13:33: multi-disziplinär nutzbar ist.
00:13:36: Nachhaltigkeit, die ja gerade maler so wichtig war aber ist ja sehr naturverbunden gewesen und wollte keine Ressourcen irgendwie ungenützt lassen.
00:13:45: Und jetzt wenn nicht jetzt weil dann muss man genau das Thema ja mitdenken und immer denken und als Kommune sowieso.
00:13:52: und die Freude ist umso größer dass wir da Alle beneiden uns um diese Sporthalle, wo wir jetzt so was aufführen können.
00:13:59: Und sogar unser Musikkapelle vom Ort die Schoberstahne haben.
00:14:01: heuer das Frühlingskonzert prängspült wäre bis vor zwei Jahren und denkbar gewesen.
00:14:06: Großartig!
00:14:07: Was da gelungen ist.
00:14:08: So inspiriert Mahler auf andere Weise auch.
00:14:11: Niederschwellige
00:14:11: Art?
00:14:12: Ja.
00:14:13: Und was gibt's sonst noch für Highlights dieses Jahr?
00:14:17: oder Uraufführungen Neuheiten?
00:14:19: Das Kinderprojekt
00:14:20: ist voll super heuer.
00:14:20: Ja, das stimmt.
00:14:21: Was wir heute erleben dürfen, dass es in der Öffnung einer Ausstellung im Heimathaus der Gemeinde Steinbach.
00:14:29: Und diese Ausstellung spiegelt letztendlich zehn Jahre Gustav Mahler-Festival wieder, weil jedes Festival ein Thema hatte und zu jedem Thema gab es eine Sonderausstellung.
00:14:40: Es gibt das Mahlerfest zehn Jahre und wir haben also neun Sonderausstellungen die wir in Zukunft aus Wander Ausstellung der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen wollen Und die Eröffnung erstmalig dieser Wanderaustellung findet heute in Steinbach statt.
00:14:55: Also heute Aufnahmetag ist der zweite Juni, liebe Hörerinnen und Hörern aber es wird dann einfach auch da drinnen bleiben dabei oder?
00:15:02: Die Wanderausstellen werden den ganzen Sommer über hier im Heimathaus zu den Öffnungszeiten ersichtlich sehen
00:15:08: Und die Themen sind ganz unterschiedlich, wie gesagt jedes Jahr ein neues Thema.
00:15:11: Wir haben zum Beispiel Mahler-Brahms und das Radeln mal gehabt von Mahler natürlich nach Bad Ischel geradelt ist und dort hat oft Brahms besucht, haben wir auch gemacht in dem Jahr, wir haben Klimt und Mahler am Attesee und der Tourismus haben wir dann als Thema gehabt.
00:15:29: Wir hatten Mahler und Bruckner, wir hatten Mahle und natürlich Baulächna.
00:15:35: Also wir haben sehr viele Themen.
00:15:36: Ein Thema, das für uns aktuell ist?
00:15:39: Maler und der Tod?
00:15:39: Malern
00:15:39: müssen wir noch machen.
00:15:42: Maler,
00:15:42: genau.
00:15:43: Und der Tod haben wir letztes Jahr gehabt.
00:15:45: Wir haben auch ganz unterschiedliche Themen.
00:15:48: Es ist wirklich eine kleine Wanderung durch Males Leben und seine Themen.
00:15:54: Wunderbar!
00:15:56: Wenn man jetzt ein absoluter Maler-Fan ist... ... es sind dreizehn Veranstaltungen.
00:16:00: Überschneiden sich welche oder kann man alle anschauen?
00:16:04: Alle kann man anschauen.
00:16:05: Man kann mit einem Festivalpass alles machen und wir versuchen soweit wie möglich auch Englisch und Deutsch anzubieten.
00:16:15: Wir haben zwei Programmhefte, also Englische und Deutsch.
00:16:19: Und wir haben Gäste aus dem Ausland, die kommen jedes Jahr.
00:16:22: Das ist uns sehr wichtig.
00:16:25: Aus den Niederlanden, aus Italien, aus England natürlich auch aus Deutschland.
00:16:30: Also verschiedene... Die sind mittlerweile unsere Stammgäste auch.
00:16:34: Die kommen wirklich verlässlicherweise jedes Jahr und heuer durch die Bestellungen.
00:16:42: Und wir wollen das mal öffnen, auch die Präsentationen werden teilweise auf Englisch oder Deutsch.
00:16:47: Immer zweisprachig gedacht also wenn möglich.
00:16:51: Man hört jetzt auch direkt den Atasee der zu uns in Form von Wellen spricht und ich glaube er hat auch das bestätigt was sie gesagt haben.
00:16:58: Also auch ein Festival mit internationaler Strahlkraft Was man vielleicht in der Gemeinde Steinbar am Ataseee beim ersten Hinge und gar nicht zu vermuten würde, aber es ist so.
00:17:10: Ja auch aus der USA habe ich vergessen.
00:17:13: Und für wen ist das Festival denn ganz besonders?
00:17:16: Also wer soll sich das auf keinen Fall entgehen lassen?
00:17:19: Ich würde sagen es ist nicht normale Experten gedacht.
00:17:22: also man denkt sich okay ich muss mal kennen um hierherzukommen stimmt gar nicht.
00:17:26: wir machen Brahms und Lieder.
00:17:28: Und wir machen ganz unterschiedliche Komponisten, das sind nicht nur Male die ganze Zeit.
00:17:35: wenn man auch male nicht gut kennt ist es die Gelegenheit ihnen besser kennen zu lernen.
00:17:38: natürlich aber Hauptsache ist dass man hierher kommt und die Umgebung erlebt und die Naturschönheit Ich muss sagen, diesen magischen Ort erlebt.
00:17:49: Das ist etwas was man nicht sonst wo erleben kann und daher ist das wirklich das Merkmal von diesem Festival, das einzigartige an diesem Festival seit Jahren und ich glaube dass da kommen auch mehr Leute.
00:18:03: deswegen
00:18:04: Wenn ich jetzt nur einen Tag kommen könnte oder wenn Sie jetzt nur ein Tag kommen könnten Herr Fettinge welchen Tag würden sie sich aussuchen?
00:18:12: Was würden Sie sich anschauen?
00:18:13: Schwierig weil es sehr spannende Veranstaltungen sind.
00:18:17: Das haben wir immer erlebt, wo wir Nachveranstaltung gesagt haben, wenn man das gewusst hätte, wie cool das wird!
00:18:25: Dann hätten wir ja das Frühen müssen und produzieren müssen.
00:18:27: aber das wissen wir erst nachher.
00:18:29: Und das macht das Ganze sehr spannend, denn die Künstler sind wirklich auf höchstem Niveau und sie bereiten sich lange darauf vor... Ich kann die Frage nicht beantworten, das wollen Sie noch einmal an.
00:18:42: Haben Sie eine Antwort zu beiden?
00:18:44: Ich denke an die Vielfältigkeit.
00:18:46: Wir haben zum Beispiel Thomas Hampton und Joe Horowitz, die reden über Male in New York.
00:18:50: also wie gesagt mal so ne Version.
00:18:51: es geht nicht um Steinbach und seine Musik sondern auch um dein Leben.
00:18:55: Die werden wirklich eine tolle Diskussion führen das weiß.
00:18:59: ich werde versuchen zu moderieren und dass die Ideen hin und her ausgetauscht werden.
00:19:06: natürlich wir haben Miriam Kutrowatz die machen ein Liederabend für uns.
00:19:15: Ich könnte weiterregen, es gibt so viele tolle Veranstaltungen.
00:19:18: Also Sie würden keinen einzigen Tag missen wollen?
00:19:20: Nein ich will das nicht!
00:19:21: Ich will das Ganze erleben.
00:19:22: Ja,
00:19:23: das glaube ich.
00:19:24: Frau Edersee auch wahrscheinlich.
00:19:26: Ich bin gekommen um zu bleiben, würde ich sagen natürlich.
00:19:29: Ich glaube wir starten auch bei der festlichen Eröffnung schon sehr schön weil auch unser Trachtenmusikabelle die Schoberstahner daran mitwirken werden und da spürt man dann wirklich so schon das Dorf wie wir da ticken.
00:19:41: ja also diese gelebte Volkskultur trifft auf die Hochkultur und immer schon sagen ein persönliches Moment of my life.
00:19:49: Tatsächlich wird der Sonntag mit dem Brugnorchester Markus Boschner unter Dritten da werden, also auf das Gefreime Ierseneck.
00:19:55: Und es gibt noch Karten?
00:19:58: Es gibt noch!
00:19:58: Das war jetzt meine nächste Frage.
00:20:00: Ein paar Karten haben wir noch.
00:20:02: Also wir freuen uns... Ich mein Ziel ist ausverkauft und am liebsten stelle nur ein paar Sessel oder Penke rein.
00:20:07: Bitte einfach kommen, wir haben ja eine Abendkasse haben.
00:20:10: Wir freuen uns über alle die sich das nicht hingehen lassen wollen.
00:20:13: einfach melden auf der Gemeinde.
00:20:15: Malerfestival, Steinbach, Googling alles was irgendwie digital möglich ist.
00:20:19: Malerkonzert.at.
00:20:21: da findet man Infos
00:20:22: und sonst
00:20:22: mich persönlich anrufen.
00:20:24: ich bin auch ein paar im Internet meine Telefonnummer.
00:20:26: Sehr gut!
00:20:27: Und maleminussteinbach.at für das ganze Festival.
00:20:32: Haben Sie eigentlich im Zuge des Festivals auch Gustav Mahler anders kennengelernt oder einem besser kennengelernen vielleicht?
00:20:39: Oder sind sie auf irgendwelche Überraschungen gestoßen?
00:20:43: Ich schon, ich habe Gustav Mahler in Wien kennengelernt.
00:20:46: Vor vielen Jahren.
00:20:47: Es war reiner Zufall, aber es war wahrscheinlich kein Zufalls, sondern das war der Wing des Schicksals.
00:20:52: Ich habe die zweite Maler mit Restkarten und den Wiener Philharmonikern erleben dürfen und war komplett geflasht.
00:20:58: Also diese großartige Musik... ich bin selber Musikerin.
00:21:03: Ich war total erledigt nach dem Konzert wie schön diese Musik war!
00:21:06: Und dann komme ich erst drauf dass ich auch in Steinbach war.
00:21:10: Und dieses Werk geschrieben hat
00:21:12: ihr?
00:21:12: Ja, aus dem ersten Satz hat sie ja geschrieben.
00:21:15: Und also was ich dazu gelernt habe, nämlich über das große Ganze nachzudenken.
00:21:20: Da bin ich Gustav Mahler sehr dankbar!
00:21:23: Wie herrn?
00:21:26: Ich bin ja kein... ich bin wenig musikalisch, keine Musikexperte und es ist schon spannend wie man sich den Thema, was man am Anfang überhaupt nicht versteht, wie man da reinwächst und wie.
00:21:41: man kann ja nie mehr aufhören mit dem Thema wenn man mal drinnen ist.
00:21:43: und so geht's vielen höher an dieser Musik.
00:21:46: Das spüren wir auch bei den Besuchern, weil sie im Stammgäste sind und weil sie auch in höheren Alters sehr viel reisen.
00:21:53: Weil Sie uns erzählen von Eindrücken auf der ganzen Welt und weil Sie einfach diese Musik niemals loslassen.
00:21:59: Und
00:22:00: es
00:22:01: ist ansteckend!
00:22:03: Für mich ist die Vielfältigkeit.
00:22:05: Es hört also jedes Jahr ein neues Thema.
00:22:08: Kein Problem.
00:22:09: Es gibt so viele Themen, es gibt so viel Möglichkeiten Mahle mit nicht nur seiner Zeit zu verbinden oder der Musik zu verbünden sondern auch unsere Zeit zu verbinden.
00:22:19: Wir werden eine Diskussion herunter haben genau zu dieser Frage Mahleszeit unserer Zeit Mit Markus Poschner Johanna Dodra die Komponistin und Christian Glanz Musikwissenschaftler oder von Karin Wagner Und man wird erleben wieviel Maler uns noch zu sagen hat
00:22:38: Und selbst Sie als Experten hat das noch überrascht, was Sie alles noch entdeckt haben?
00:22:43: Oh ja.
00:22:43: Ich entdecke ständig etwas drinnen und wenn ich versuche wie gesagt diese Verbindungen zu machen dann... Ja, ist es wirklich erstaunlich was er noch zu sagen hat und wie er... Er spricht vom Leben.
00:22:57: Vom Menschsein!
00:22:58: Und das hat nicht aufgehört.
00:22:59: natürlich dass es nicht ein Ding der Vergangenheit und nicht nur etwas aus der Musik sondern wirklich das was wir jeden Tag sind.
00:23:07: und so diesen Zustand quasi spricht Maler uns an.
00:23:13: Was sollen Besucherinnen und Besucher heuer unbedingt mitnehmen von dem Festival?
00:23:17: Dass man nicht fotografieren kann.
00:23:21: Die Musik kann man nicht fotografieren.
00:23:23: Genau, also im Herzen mitnehmen dann?
00:23:25: Absolut!
00:23:28: Wenn die Musik gelenkt ist es auch... Kommst du als etwas anderes Mensch raus?
00:23:35: Lebensfreude mitnehmen, positive Einstellungen und Dankbarkeit.
00:23:41: Stille, stille!
00:23:45: Wunderbar!
00:23:46: Eine letzte Frage noch Sie haben gesagt das wird nächstes Jahr schwer zu toppen.
00:23:51: Klar, vielleicht wird es auch ein bisschen kleiner nächstes Jahr.
00:23:53: Aber habt Sie schon Ideen für das nächste Jahr oder für die nächsten zehn Jahre?
00:23:57: Ich habe Ideen vor den nächsten fünf Jahren.
00:24:00: Wir haben große Jubiläne nächstes Jahres Beethoven an der Reihe und zwar wird nicht nur Beethoven und Mahles sein sondern Mahle ist Beethoven was eine besondere Bedeutung hat.
00:24:11: Mahler war der große Meister natürlich und er hatte aber auch Partituren retuschiert, wenn man so schön sagt.
00:24:24: Bei diesen Aufführungen und wir wollen ein paar Beispiele bringen mit einem Orchesterkonzert.
00:24:30: Wir werden auch das große Thema Mahler und die Beethoven-Sensation.
00:24:34: Und da ist Mahle sehr präsent.
00:24:38: Klimt hat auch eine Mahle gedacht bei dieser Präsentation.
00:24:42: Also Mahlers Zeit mit Beethoven ist eine faszinierende Epoche.
00:24:47: es ist nicht nur die Musik.
00:24:49: Beethoven als Genie, als Retter der Gesellschaft so quasi.
00:24:52: Also wirklich hat Außenmaß bekommen die wir heute nicht mehr ahnen.
00:24:58: also das wird für nächstes Jahr.
00:24:59: dann kommt Schubert natürlich.
00:25:01: im Jahr danach feiern wir Hundertfünfzig Jahre Alma Maler und ja danach habe ich auch einige Ideen aber Ich arbeite immer so zwei drei jahre voraus.
00:25:10: Wir können schon gespannt sein was uns in den nächsten Jahren alle fühlen.
00:25:13: Steinbacher Bartelt Aber vor allem freuen wir uns auf dieses heurige Festival.
00:25:17: Vielen vielen Dank.
00:25:18: dieses spannende und sehr unterhaltsame Gespräch.
00:25:20: Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen oder ein sehr erfolgreiches Jubiläumsfestival!
00:25:26: Danke, dass Sie meine Interviewgäste waren.
00:25:27: Liebe Hörerinnen und Hörern folgt diesen Podcast gerne auf der Plattform Eurer Wahl damit ihr kein Festival-Highlight des oberösterreichischen Kultursommers verpasst und wir freuen uns wenn du uns auch eine Bewertung da hast.
00:25:38: Bis zum nächsten Mal macht's gut!
00:25:40: Danke Ihnen vielmals
00:25:41: und bis zum
00:25:42: nächsten Festival!
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